ALDI will Kindern das Gaming vermiesen, damit die mit den Eltern essen

Die Supermarkt-Kette ALDI plant in Großbritannien eine Kampagne, um spielende Kinder wieder zum Essen mit ihren Eltern zu bringen. Der Plan ist ziemlich fies und zielt wohl auf Kinder ab, die Fortnite spielen.

Das ist die Idee von Aldi: Die Supermarkt-Kette ALDI fordert Eltern in Großbritannien auf, sich auf einer Webseite zu registrieren.

Dann würde ein Team von Profi-Gamern dem Spiel ihrer Kinder beitreten und die Kids ausschalten, also im Spiel besiegen.

Die Kinder würden dann ausloggen und wieder zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern brav am Familientisch speisen.

Dazu sollten die Eltern doch den Gamertag ihres Kindes herausfinden und dann an Aldi schicken. Aldi hat schon einen Guide vorbereiten, wie die Eltern den Tag herausbekommen.

Die Aktion läuft unter dem Titel „TeatimeTakedown.“ Ihr Ziel sei es, das gemeinsame Familienessen sicherstellen.

Aldi-Kids-Rage
So sollen die Kids dann ausrasten, wenn sie von den Profis erwischt werden.

Diese Kampagne soll noch im März laufen. Die Aktion selbst soll dann am 22. bis 24. März und am 29. bis 31. März stattfinden.

Aldi weist fröhlich daraufhin, dass am 31. März Muttertag ist.

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„Och Mama – ich kann nicht einfach auf Pause stellen!“

Was steckt dahinter? Die Idee ist hier sicher auf Fortnite gemünzt. Dort können Kinder das Spiel ja nicht „pausieren“, weil gerade eine so spannende Runde läuft. Daher können sie nicht pünktlich zum Essen kommen.

Dieses Fortnite-Verhalten wurde schon öfter von Eltern kritisiert – auch humorvoll.

Die ALDI-Logik: Wenn die Kinder aber von Pro-Gamern gejagt und ausgeschaltet werden, haben sie keine Ausreden mehr.

teatime-takedown
Unter diesem Logo läuft die Aktion von Aldi.

Zwar erwähnt ALDI nicht ausdrücklich Fortnite, aber die Parallelen scheinen klar zu sein.

Der Spot richtet sich offenbar direkt an Mütter, die sich dann böse lächelnd darüber freuen, ihren Kindern eine Lektion erteilt zu haben.

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Die Mutter lächelt wissend, warum ihr Sohn da zum Essen kommt.

Der Spot ist selbstverständlich auch eine PR-Aktion für ALDI, um vom Fortnite-Hype zu profitieren.

So reagieren bekannte Gamer und Streamer: Allgemein machen sich viele aus der Gaming-Community über diesen Spot lustig.

So sagt der eSport-Journalist Rod Breslau, er hätte den Plan gehabt, Kinder zu vernichten und ihnen dann zu sagen, dass er mit ihren Müttern schlafe, aber dann hätte ihn Shroud, s1mple und scump erwischt und ge-teabagged – jetzt geht er lieber selbst was essen.

Der Fortnite-Profi Sypher PK sagt: Er würde Kinder ohnehin zum Ausrasten bringen. Das täte er berufsmäßig.

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