Warum 2019 das 1. Jahr ohne ein Destiny im September werden könnte

Die Marke Destiny bringt jeden Herbst eine neue große Erweiterung oder gar ein frisches Spiel. Doch Destiny 2 könnte den September 2019 anders gestalten und sich den Release verkneifen, meint unser Autor Schuhmann.

So war es die ganze Zeit: Im September ist traditionell der Release-Monat für einen neuen Destiny-Titel oder eine große Erweiterung. Das stand schon so im Masterplan von Activision.

  • 2014 – Destiny
  • 2015 – Der König der Besessenen
  • 2016 – Das Erwachen der Eisernen Lords (aka Rise of Iron)
  • 2017 – Destiny 2
  • 2018 – Forsaken
  • 2019 – Borderlands 3

Irgendwas stimmt in der Kette nicht.

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Das ist die mysteriöse Sommer-Erweiterung von Destiny 2: Penumbra

Was macht Destiny dieses Jahr? Wir wissen es nicht. Der Content-Plan für Destiny geht bis in den Sommer 2019, aber nicht darüber hinaus.

Mit Penumbra soll noch ein DLC kommen, der Jahr 2 von Destiny 2 beschließt – wie das Jahr 3 aussehen wird, wissen wir nicht:

Diese 4 Optionen gibt es für Destiny 2 Jahr 3:

  • Bei Destiny 1 kam es im Jahr 3 zur Notfall-Erweiterung „Rise of Iron“, dem kleinsten September-Release bisher. Der wurde Juni 2016 angekündigt und kam dann im September. Für diese Lösung hätte Bungie also noch Zeit. Es könnte sein, dass Penumbra eine solche „kleine Erweiterung“ vorbereitet und Bungie an der seit Monaten arbeitet.
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Rise of Iron war der 2016er-Release von Destiny und galt als „Notnagel“, weil Destiny 2 verschoben wurde.
  • Fast ausgeschlossen scheint es zu sein, dass Destiny 3 noch im September 2019 erscheint. Da deutet vieles daraufhin, dass es erst 2020 soweit ist – vielleicht sogar erst zum Release der neuen Konsolen-Generation am Ende des Jahrs 2020.
  • Ob Bungie die Idee mit dem Season-Pass fortsetzen möchte, scheint eher unwahrscheinlich zu sein. Denn der reißt die Spielerschaft auseinander. Es fällt Destiny 2 mit diesem Modell zusehends schwererer, außerhalb des harten Kerns relevant zu bleiben
  • die 4. Option ist ein „Kostenloses Update“ wie man es zwischen November 2015 und September 2017 die meiste Zeit gemacht hat – sich irgendwie im Live-Betrieb mit Events bis zum nächsten Release hangeln

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Destiny 2 ist jetzt in einer neuen Situation

Was spricht dafür, dass gar nichts kommt? Was man so hörte, steckte hinter der Trennung von Activision ein gewisser Frust darüber, dass Activision jährliche Releases von Bungie forderte.

Bei Bungie soll man es gefeiert haben, als Activision und damit der Zeitdruck weggebrochen seien, hieß es damals aus „gut unterrichtetem Kreis.“

„Jährlicher Zeitplan“ soll das Joch gewesen sein, unter dem die Mitarbeiter ächzten.

Es wäre möglich, dass der Trennungswille bei Activision daher rührte, dass Bungie 2019 eben nicht liefern könnte.

Dafür spricht eine Aussage von Activision zur Trennung: Man erwartete von Bungie keine signifikanten Umsätze im Jahr 2019.

Zudem scheint sich jetzt Borderlands 3 mit seinem Release-Termin eindeutig auf den Platz von Destiny gesetzt zu haben – Bungie hätte es 2019 schwer, im September durchzudringen, gerade mit einem „kleineren großen Release.“

Borderlands 3 Ellie
Hat sich mit dickem Hintern auf den Stammplatz von Destiny gesetzt: Borderlands 3.

Wann erfahren wir mehr? Sollte Bungie wirklich planen, einen Release 2019 durchzuziehen, dürften wir im Juni um die E3 genaueres erfahren.

Aber man sollte nicht überrascht sein, wenn die
Release-Strähne 2019 reißt.

Man hat so das Gefühl: Der 1. Wurf nach der Trennung von Activision muss sitzen und eine klare Richtung vorgeben. Neue Features, neue Welten, neue Gegner und neue Ideen wären wichtig, um einen Aufbruch zu signalisieren.

Es scheint fraglich, ob dieser Wurf bis September 2019 fertig wird. Eine Pause wäre auch nicht schlecht, um eine Ermüdung „Jedes Jahr dasselbe“ zu vermeiden.

Bungie ist 2019 mit Destiny 2 ohnehin in einer neuen Situation, was die eigene Ausgangslage angeht. Doch auch das Umfeld hat in den letzten 5 Jahren erheblich verändert. Vielleicht braucht man da ein Jahr Pause, um sich neu aufzustellen und zu orientieren.

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Warum 2019 das 1. Jahr ohne ein Destiny im September werden könnte

Einige Spieler von Anthem glauben BioWare gar nichts mehr

Der Online-Shooter Anthem befindet sich zwei Monate nach Release in einer schwierigen Situation. Unserem Autor Schuhmann fällt auf: Am schlimmsten ist es gerade, wie tief das Misstrauen der Spieler gegenüber BioWare sitzt. Nach dem Insider-Report ist die Glaubwürdigkeit der Entwickler an einem Tiefpunkt angelangt.

So war das Verhältnis der Fans zu BioWare zu Beginn: Es fing so gut an – die Kommunikation von BioWare im Vorfeld des Launches war echt gut, etwas unkonventionell, aber okay.

Die Producer von Anthem wie Ben Irving, Mike Gamble oder Mark Darrah twitterten regelmäßig, zeigten sich in den Foren, diskutierten mit den Fans und wirkten authentisch und nahe.

Es war ein bisschen schwierig, dem Informationsfluss zu Anthem zu folgen, weil die Tweets vereinzelt und zu vielen Themen kamen, aber die Beziehung von BioWare zu den Spielern war vorm Release und noch während der Demo völlig okay und intakt.

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Auch in den ersten Wochen, als es zu Schwierigkeiten kam, etwa bei der Demo, war eigentlich alles noch okay.

BioWare verhielt sich authentisch, man gestand Probleme ein und versprach Lösungen.

Die Fans zeigten Verständnis: Aller Anfang ist schwer, das ist ja auch ein riesen Projekt, lasst Euch ruhig Zeit, Hauptsache es ist hinterher gut. So war der Tenor.

So ist das Verhältnis jetzt: Diese Stimmung ist mittlerweile völlig gekippt. Die Entwickler haben sich in den letzten Wochen rar gemacht – nach dem großen „Enthüllungs-Bericht“, was da Jahre lang bei BioWare schief lief, schien fast Funkstille zu herrschen. Dabei wäre genau dann ein starkes Signal so wichtig gewesen.

Diese Funkstille nimmt negative Auswirkungen auf die Stimmung.

Als gestern BioWare den Live-Stream verschob, angeblich aufgrund technischer Probleme, merkte man, dass viele in der Community den Grund der Absagte einfach nicht glauben.

Sie bezichtigten BioWare hier, glatt zu lügen und sich eine Ausrede einfallen zu lassen, um nicht streamen zu müssen.

Reaktionen wie diese sah man häufig gestern Abend.

So reagierten Fans auf die Absage des Streams:

  • Unter dem Tweet waren zahllose Gifs, die eine Art „Überdruss“ und ein „Typisch BioWare“ signalisierten.
  • Ein Nutzer von reddit rief sogar im Gebäude von BioWare an und fragte den Office Manager einer anderen Firma, ob er denn Internet hatte. Sie hatten und im Forum machte man sich darüber lustig. (via reddit)
  • Andere verglichen die Aussage: „Wir müssen den Stream um eine Woche verschieben, wir haben kein Netz“ mit der schlechten Ausrede eines Schülers, der seine Hausaufgaben noch nicht fertig hat.

Für viele war klar: Internetausfall war eine lahme Ausrede von BioWare – die sind einfach noch nicht so weit, um den nächsten Patch vorzustellen.

BioWare sagte dann noch: Wir haben Internet, aber es ist nicht gut genug, um zu streamen.

Das ist das Problem: Ob BioWare jetzt Internet hatte oder nicht, ist letztlich egal. Wichtig ist, dass der Vorfall zeigt, wie sehr das Vertrauen mittlerweile erschüttert ist.

Nach den Enthüllungen der US-Seite Kotaku über die Produkt-Entwicklung von Anthem ist das Vertrauen nachhaltig gestört.

Denn nach dem Bericht haben viele den Eindruck, BioWare hätte um die Probleme von Anthem gewusst und die Spieler getäuscht. Das führt dazu, dass jetzt viele vom Schlimmsten ausgehen und BioWare üble Absichten unterstellen.

  • Die Entscheidung von Anthem, nun Content zu verschieben, um erstmal Probleme zu lösen, wird bei BioWare als „weiteres gebrochenes“ Versprechen ausgelegt.
  • Während sie bei Massive, die bei The Division 2 genau dasselbe machen, eher positiv aufgenommen wird.

Das zeigt, wie wichtig so ein Vertrauensverhältnis zwischen Entwicklern und Spielern ist und wie unangenehm es wird, wenn das gestört ist.

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Was kann BioWare nun tun? Es wird wohl dauern, bis sich diese Beziehung wieder normalisiert und Vertrauen aufgebaut wird.

Dafür ist es notwendig, dass BioWare wieder mehr mit den Fans kommuniziert, auch wenn man im Moment wenig zu sagen hat und die Wut der Spieler abbekommt.

Aber Schweigen macht die Situation nur noch schlimmer. Das Wichtigste ist jetzt den Fans das Gefühl zu geben, sie ernst zu nehmen und mit ihnen auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Das war letztlich die Erfolgsformel für jedes Spiel, das sich aus einer so schwierigen Situation wieder befreien konnte.

Ein gutes Beispiel, wie man das machen kann, gab es hier bei Anthem:

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Szene in Anthem ist so grausig, dass sich der Entwickler entschuldigt

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So will The Division 2 sein großes Problem mit der Fertigkeits-Stärke lösen

Bei The Division 2 funktioniert das System der Fertigkeits-Stärke schräg bis gar nicht. Jetzt will Massive mit dem nächsten Patch eine Lösung präsentieren.

So funktioniert Skill-Stärke normalerweise: In den meisten Spielen funktioniert ein Wert wie „Skill-Stärke“ oder Intelligenz recht einfach:

  • Je höher dieser Wert ist, desto mehr Schaden richten Fertigkeiten an oder desto besser kann ein Spieler heilen

In The Division 2 ist das aber nicht so.

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3 Agenten, aber nur wer auf „Rot“ setzt, ist aktuell stark.

Wert stärkt Skills in The Division 2 indirekt

So funktioniert Fertigkeits-Stärke in The Division 2:

  • Bei The Division bestimmt der Wert „Fertigkeits-Stärke“ (ein gelber Stat) lediglich, welche Mods man für seine Skills anlegen kann, um die dann zu verstärken

Je höher der Wert, desto stärker sind die Mods, die ein Agent nutzen kann.

Ansonsten passt sich die Grundstärke der Skills dem Level und Weltrang an, damit sie immer relevant ist. Wer mit seinen Skills mehr machen möchte, wer etwa mehr Reichweite, höhere Dauer oder Schaden will, muss Skill-Mods nutzen.

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Große Teile des Loots können nicht genutzt werden

Das ist das Problem: Die „höchsten“ Mods in The Division 2 haben so hohe Anforderungen an die Fertigkeits-Stärke, dass sie nur mit bestimmten Builds genutzt werden könnte.

Man müsste schon seine Ausrüstung weitgehend oder völlig auf Fertigkeits-Stärke ausrichten, um die Mods nutzen zu können, die man auf Maximal-Level findet.

Das tut jedoch kaum einer. Die Spieler haben das Gefühl, dass sie für ihren Einsatz in den Wert nicht genug Leistung zurückbekommen.

Diese Mods mit hohem Item-Level und hohen Anforderungen droppen aber für die Spieler ausschließlich.

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Das Problem: Der Mod braucht 2.400 Punkte in Fertigkeits-Stärke, der Agent hat aber nur etwa 593.

Das heißt: Spieler finden Ummengen an Ausrüstung, die sie nicht nutzen können.

Wenn die Agenten überhaupt eine Mod nutzen möchten, um ihre Skills zu verstärken, brauchen sie „niedrig-levelige“ Skill-Mods, die sie beim Aufleveln gefunden haben.

Manche farmen sogar extra solche „kleinen Mods“ in The Division 2.

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Auf Max-Level ist man darauf angewiesen, kleine Mods zu nutzen, die man irgendwann gesammelt hat.

So wollte Massive das Problem lösen: In einem ersten Balance-Patch hat Massive den Fehler im System offenbar erkannt und wollte gegensteuern, indem man die Anforderungen an die Mods gesenkt hat. Dabei schwächte man aber die Stärke der Mods, beim Chem-Werfer etwa sogar erheblich.

So richtig viel hat das Update nicht gebracht. Die Änderung entpuppte sich eher als Nerf für die Mods und die Art, einen Agenten mit viel Fertigkeits-Stärke zu spielen.

Denn immer noch sind die Anforderungen an hohe Mods so enorm, dass sie kaum ein Agent nutzen kann. Die Spieler müssen schon gezielt auf Fertigkeitsstärke gehen, um die Mods zu verwenden, die sie im Alltag finden.

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Trotz einiger Tage Spielzeit rennt dieser Agent mit Mods herum, wie er sie nach wenigen Stunden schon hätte tragen können.

Blaue Mods und die Werkbank sollen es richten

Das ist die neue Lösung: In einem Blogpost hat Massive jetzt erklärt, wie man das Problem lösen will.

Schon im nächsten Patch soll es die Möglichkeit geben, „blaue Mods“ zu craften, die Spieler nutzen können, die nicht auf Fertigkeits-Stärke gehen.

Zusätzlich plant Massive, die Skills in The Division 2 so zu überarbeiten, dass die „mächtigsten Mods“ dann solch starke Vorteile gewähren, dass es sich lohnt, voll auf Fertigkeits-Stärke zu setzen.

Im Moment gibt es das Problem, dass sich in The Division 2 fast nur ein DPSBuild (die roten Stats) lohnt, weil sowohl Techniker (die gelben Stats) als auch Tanks (die blauen Stats) zu schwach sind.

Man darf gespannt sein, wie sich die Änderung im nächsten Patch auswirkt. Der Patch wird schon in dieser Woche erwartet.

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LoL: Sogar die Moderatorin macht sich drüber lustig, wie einseitig das EU-Finale war

Bei League of Legends fanden die Final-Spiele im Spring Split der LEC 2019 statt. Die drei LoL-Partien zwischen G2 ESports und Origen waren aber so einseitig, dass die Moderatorin Sjokz mit einer frechen Frage für Aufsehen sorgte.

Das war die böse Frage der Moderatorin: Die belgische Moderatorin Eefje „Sjokz“ Depoortere (31) ist eine bekannte Größe in der LoL-Szene. Sie moderiert immer wieder die Übertragungen und ist eine „Personality.“

Nach dem Finale interviewte sie die Sieger von G2 Esports
und fragte:

Luka, was es schwierig für dich, den Pokal hochzuheben? Der wiegt 14 Kilogramm. War es schwieriger für dich, die Trophäe hochzuheben, als OG im Finale zu besiegen?“

Die Moderatorin Sjokz nach dem klaren Sieg von G2

Das Publikum quittierte das mit einem langgezogenen „Oooh“ – der Spruch hat wohl gesessen. Man spricht da von einem „Burn.“

Was war das für ein Spiel? Es war das Finale des „LEC Spring Split 2019.“ Die zwei besten Teams in Europa treffen nach der Saison und nach den Playoff-Spielen aufeinander.

In Rotterdam spielten G2 ESports gegen Origen, um herauszufinden, wer das beste Team in Europa ist.

Und die Antwort war klar: G2 Esports. Das stellte das Team unter den Augen von 15.000 lauten Zuschauern vor Ort unter Beweis.

LoL-Sjokz-Moderatorin
Die Moderatorin Sjokz.

So einseitig war das Match: G2 war so dominant, dass man gleich mehrere Rekorde bei dem 3-0 aufstellte:

  • Den 3. Sieg holte das Team in 18 Minuten und 31 Sekunden – das war ein Rekord-Sieg.
Der schnellste Sieg in der Geschichte der LEC
  • Insgesamt gewann G2 Esports die drei Spiele in 74 Minuten und 32 Sekunden – auch das ein Rekord.

Man spricht da von einem „Stomp“, weil der Gegner in den Boden gestampft wird.

Wie liefen die Games ab? Die Seite Dailyesports erklärt, wie die drei Spiele in LoL abliefen.

  • Beim ersten Match leistete Origen noch merklichen Widerstand und es war ein relativ enges Match. G2 entschied das nach einem Baron-Kill für sich.
  • In der zweiten Partie versuchte Origen seine Strategie anzupassen, indem sie dieselbe Botlane wie G2 im ersten Match wählten. Doch das lief schief. G2 konnte sich schnell einen Vorsprung erspielen und den zum Ende weiter ausbauen.
  • Match 3 war dann eine klare Angelegenheit. Origen wollte auf ihren Star-ADC setzen, aber hier hatte das Team dann keine Chance mehr und verlor in Rekord-Zeit.

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Apex Legends: Cosplayerin malt sich Gesicht schwarz – Twitch bannt sie

Bei Apex Legends gibt es die schwarze Heldin Lifeline. Um der ähnlich zu sehen, hat sich eine litauische Cosplayerin das Gesicht geschwärzt. Das nennt man „Blackface“ und gilt vor allem in den USA als rassistisch. Die Streamerin wurde daraufhin von Twitch gebannt und weiß gar nicht, wie ihr geschah.

Das hat die Streamerin gemacht: Die litauische Streamerin Karina „Karupups“ Martsinkevich hat etwa 4700 Follower auf Twitch.

Sie hat sich in einem Live-Stream als Lifeline verkleidet. Das ist die schwarze Kampf-Sanitäterin aus Apex Legends – sie gilt als eine der stärksten Heldinnen im Shooter.

Damit sie zu Lifeline werden kann, hat die Litauerin Make-Up aufgetragen, um das Gesicht zu schwärzen.

So mancher war auf Twitter entsetzt über das Bild.

In sozialen Netzwerken haben sich daraufhin einige Nutzer daran gestört. Sie sagten, sie könnten gar nicht glauben, was sie da sehen.

So hat Twitch reagiert: Wie eine russische Seite berichtet, ist die Streamerin daraufhin für 30 Tage von Twitch gebannt worden.

Als Begründung gebe Twitch an, sie hätte dazu angestiftet, Hass gegen eine Person oder gegen eine Gruppe von Leuten zu schüren.

Diese Twitter-Nutzerin sagt: Erst dachte sie nur, die Streamerin wäre stark gebräunt.

Das steckt dahinter: Die Technik, sein Gesicht zu schwärzen, gilt in den USA als „Blackface“ und ist verpönt.

Das „schwarze Gesicht“ wurde in den USA von weißen Schauspielern im Film und Theater genutzt, um schwarze Figuren darzustellen, die klischeehaft und rassistisch gezeichnet wurden.

Das „Blackfacing“ gilt daher als Tabu in den USA und wird als rassistisch empfunden:

  • In anderen Kulturkreisen ist diese Sensibilität aber nicht in diesem Maße vorhanden – dort gab es solche Debatten nicht.
  • In den USA ist Blackfacing aber ein heikles und sensibles Thema.
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Lifeline in Apex Legends.

So reagiert die Streamerin: Die litauische Streamerin ist augenscheinlich erschrocken von der Reaktion. Es sei nur ein Bild gewesen, sonst nichts. Die Leute hätten sie gefragt, wie sie das hinbekommen hat und waren interessiert.

Die direkte Reaktion dann über Kanäle wie Discord, sie müsse gebannt werden, konnte sie offenbar nicht einordnen. (via dtf)

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Die Streamerin als Lifeline. Quelle: Dtf

Die Legende Lifeline ist beliebt in Apex Legends und dient offenbar häufiger als Vorlage. Wie die US-Seite Dexerto berichtet, hat auch die Cosplayerin Kayybearxo sie nachgestellt.

Bei ihrer Lifeline gab es kein Blackfacing. Dennoch empfanden, laut Dexerto, manche diese Darstellung dann als „zu sexy.“

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Kaybearxo als Lifeline. Quelle: Dexerto

Was Lifeline in Apex Legends so beliebt macht, haben wir hier erklärt:

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Der alte, übel fluchende Ninja ist zurück in Fortnite und auf Twitch – Viele finden das gut

Der größte Streamer auf Twitch ist Tyler „Ninja“ Blevins. Seit seinem Aufstieg durch Fortnite hat der seinem früher übel fluchenden Selbst abgeschworen. Aber in der WM-Quali zu Fortnite kam der „Old Ninja“ dann doch zurück.

So hat Ninja geflucht: Der Stream-Star war zuletzt auf einer Europa-Reise und hat Paris, Salzburg und Warschau besucht. In Paris hat er wohl ein Baguette zu viel gegessen.

Denn in seinem jüngsten Stream empfahl er einem Gegner, den er gerade bezwungen hatte, ein „Baguette“ zu essen, das größte, das er nur finden könne. Er solle sich doch das ganze Ding so reinschieben.

Ninja hat allerdings nicht wirklich Baguette gesagt.

Das war die Situation: Ninja (im Mercy-Gedenk-Skin) hatte das Gefühl, ein anderer Spieler (im berüchtigten Soccer-Skin) hätte ihn 6 Minuten lang verfolgt. Ninja dachte, der andere wäre ein Stream-Sniper, der gezielt Jagd auf ihn macht, um ihn dann auszuschalten.

Stream-Sniper nerven Ninja ohnehin schon, die trieben ihn bereits früher zur Weißglut.

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Hier stellt Ninja pantomimisch dar, was der besiegte Gegner so tun soll.

In diesem Fall war es besonders heikel, weil die 6-Minuten-Jagd auf Ninja im „World Cup Qualifier für Fortnite“ stattgefunden hat. Diese Spiele sind für die Profis wichtig, denn hier geht es darum, sich für die WM zu qualifizieren, bei der um 30 Millionen US-Dollar gespielt wird.

Streamer wie Ninja haben das Problem, dass sie ihre Spiele live streamen möchten, um mit ihrem Chat zu interagieren. Dadurch machen sie sich aber auch anfällig für Stream-Sniper, die den auch sehen, dadurch wissen, wo Ninja ist, und gezielt Jagd auf ihn machen.

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Darum ist das mit dem Fluchen so ungewöhnlich: Ninja galt früher zu Zeiten von Halo und H1Z1 als Aggro-Spieler, der häufig ausgeflippt ist und Leute beleidigt hat, während er streamte.

Allerdings schwor er diesem „alten Ninja“ mit zunehmender Popularität durch Fortnite ab. Er wollte ein Vorbild für die Jugend sein.

Insgesamt lief der Abend doch ganz gut für Ninja – trotz Stream-Sniper.

So mancher Fan von früher kritisierte das: Ninja würde sich verstellen und wäre ein „Sellout“, er hätte sich für den Erfolg verkauft und sei nicht mit der Ninja von einst.

Daher ist das Aufblitzen von „Old Ninja“ jetzt für so manchen Fan-Veteranen ein Grund zur Freude, während sich vielleicht so mancher junge Fan irritiert gezeigt hat.

In Ninjas Chat während des Moments waren die meisten Fans jedenfalls amüsiert, da gab es viele „Lols“, „Yes“ und „hahahahs.“ Auf reddit erhält der Clip auch eher Zustimmung: Man würde genauso handeln, wenn man da so verfolgt wird.

Generell sollten Ninjas Hater auch ein Baguette essen, heißt es dort.

Der Clip hat innerhalb von kurzer Zeit schon 190.000 Aufrufe.

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The Division 2 erklärt, warum keiner Tanks spielt und wie man das ändern will

Bei The Division 2 sind die defensiven Skills offenbar zu schwach, wie Massive jetzt einräumt. Daher spielt kaum ein Agent einen sogenannten „Tank.“ Das will Massive mit den nächsten Patches ändern.

So war es eigentlich gedacht: Die Build-Vielfalt in The Division 2 sollte eigentlich die Stärke des Titels sein: The Division 2 sollte ein Fest für Build-Bastler werden.

Der Titel sollte sich dadurch auszeichnen, dass möglichst viele verschiedene Builds genutzt werden, die dann unterschiedliche Vorteile gewähren. Loot sollte sich dadurch bedeutsam anfühlen und viel Abwechslung ins Gameplay bringen.

The Division 2 neue Gear-Sets
Gear-Sets sind Teil von unterschiedlichen Builds und bestimmen den Spielstil.

Das sollten die drei „Haupt-Builds“ von The Division 2 werden:

  • Spieler können bevorzugt auf Waffenschaden gehen (die roten Talente), um wie in einem klassischen Shooter mit den Waffen den meisten Schaden anzurichten – wie bei einem Sniper-Build
  • Agenten können bevorzugt Items nutzen, welche die Fertigkeitsstärke erhöhen (die gelben Talente), um dann mit ihren Skills herausragend unterwegs zu sein, Gegner einzuschränken oder Kameraden zu heilen – so eine Art Technik-Spezialist
  • und Spieler können auf Defensive gehen (die blauen Talente), um Feuer auf sich zu ziehen, eine Menge auszuhalten und Räume zu schaffen – das sind die Tanks

Das war zumindest eine Theorie: Innerhalb dieser 3 Haupt-Bereiche hätte es dann noch unterschiedliche Ausprägungen geben können.

division 2 demon mask

Offensive ist in The Division 2 die beste Defensive

Das sagt Massive zum Tank-Problem: In der Praxis sind „Tanks“ aber zu schwach, wie Massive jetzt einräumt.

Der Entwickler stimmt hier Beschwerden der Fans zu, dass sich „Tank- Builds“ in The Division 2 aktuell nicht lohnen. Es brächte zu wenig Vorteile, auf Lebenspunkte und Rüstung zu gehen.

Massive sagt: Das Problem liege darin, dass der beste Weg, um Schaden in The Division 2 zu vermeiden, es sei, die Gegner so schnell wie möglich zu erledigen:

  • Wer tot ist, macht keinen Schaden
  • wenn die Gegner tot sind, dann feuern sie nicht auf einen, man muss nicht in der Deckung hocken und kann selbst mehr Schaden anrichten
  • das Problem verstärke sich eher, je weiter man ins Endgame kommt – der Schaden, den man selbst austeilt, wird immer wichtiger

Allerdings will Massive „Tanks“ nicht notwendig machen, indem man einfach die Lebenspunkte der Gegner erhöht und Kämpfe so in die Länge zieht. Denn das würde dazu führen,  dass sich die Gegner wieder wie Kugelschwämme anfühlen – das will Massive unbedingt vermeiden.

Immerhin war es eine der großen Kritikpunkte an Teil 1, warum ein Typ in einem Kapuzenpulli acht Schüsse aus einem Maschinengewehr aushält.

The-Division-2-Trio

So will The Division 2 das Problem lösen: In weiteren Patches will man die Talente insgesamt überarbeiten. Defensive Fähigkeiten auf Ausrüstung sollen deutlich stärker werden, damit sich jeder „Defensive“ Roll auch wichtig anfühlt.

Massive will sich insgesamt die Balance anschauen und sie so anpassen, dass mehr Builds in The Division 2 eine Rolle spielen.

Gerade auf höheren Schwierigkeiten will man die Tödlichkeit der Gegner anpassen, um für eine bessere Erfahrung zu sorgen. So soll die Heilung ebenfalls wichtiger werden.

Man darf gespannt sein, wie sich The Division 2 in den nächsten Wochen und Monaten noch in der Balance ändern wird.

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Apex Legends: Das cleverste Team gewinnt das 500.000$ TwitchCon-Turnier in Berlin

Am Wochenende fand das große Twitch Rivals Turnier bei Apex Legends statt. Während der TwitchCon 2019 in Berlin ging es um 500.000$ Preisgeld im Shooter. Doch diesmal holte sich Starspieler Dizzy nicht den Sieg, ein cleveres Team sicherte sich den Highground und damit die besten Platzierungen.

Das waren die Regeln des Turniers: Die Serie „Twitch Rivals“ ist sowas wie die eigene E-Sport-Serie des Streaming-Dienstes Twitch.

  • Zur TwitchCon in Berlin haben sie 500.000 $ Preisgeld springen lassen. Das Turnier lief am 13. April.
  • Es haben 144 Leute mitgespielt: Also 48 Teams mit je 3 Mitspielern.
  • Im Qualifier spielten je 20 Teams in 2 Ligen gegeneinander. Die machten 4 Spiele. Die besten 6 Teams kamen dann weiter.
  • 8 weitere Teams wurden direkt eingeladen am Finale teilzunehmen.
  • Im Finale spielten dann die 12 besten Qualifikanten und die 8 eingeladenen Mannschaften gegeneinander. In diesem „Grand Final“ wurden 3 Spiele bestritten.
  • Es wurde in „Private Games“ gespielt. Es waren keine Randoms dabei, sondern nur jeweils die „Top-Teams“ gegeneinander.
  • Preisgeld gab es gleichmäßig für die beste Platzierung und für die meisten Kills pro Match. Die Teams mit dem meisten Preisgeld am Ende würden dann noch mehr Geld als Bonus-Belohnung bekommen.
apex-wraith

Wer waren die Stars? Es gab zwei herausragende Teams, die beide ihre Qualifier klar gewannen.

Das eine Team war das bisher so dominante Team „NRG“: Da hatten der erst 18-jährige Coby „dizzy“ Meadows und der Streamer King Richard zusammen mit Twitch-Star Ninja die ersten Turniere um Apex Legends im Februar 2019 dominant gewonnen.

Ninja war aber nicht in Berlin. Der dritte Mitspieler bei NRG war aceu.

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Das Team NRG gewann alle 4 Spiele im Qualifier und holte dabei beeindruckende 98 Kills für 11.200$. NRG sah daher wie der klare Favorit aus.

Der „rohe Shooter-Skill“ der Spieler ist da einfach extrem hoch, wie man immer wieder sehen konnte.

Das andere starke Team war „Rogue“, bestehend aus Jordan „HusKers“
Thomas, Chris „sweetdreams“ Sexton und Mark „Dropped Thees.“

Die holten zwei Siege im Qualifier und insgesamt 37 Kills für 7.400$. Die hatte man also auch klar auf dem Schirm, nachdem sie so gut abgeschnitten hatten.

Das Team Rogue spielte schon im Qualifier eher auf Sieg als auf Kills – das sollte sich im Finale durchsetzen.

Wer hat das Finale gewonnen? Das Finale lief dann tatsächlich auf einen Wettkampf zwischen NRG und Rogue hinaus.

  • NRG hatte deutlich mehr Kills, konnte die Spiele aber nicht gewinnen. Trotz 57 Kills in den 3 Spielen des Finales, landete das Squad nur auf den Plätzen 7, 8 und 9. Die gehen mit 41.000 $ nach Hause.
  • Rogue hingegen erzielte 31 Kills, gewann aber zwei Spiele und wurde im dritten Spiel immerhin Zweiter. Damit gewannen sie das Turnier und etwa 75.000 $.
  • Die hohe Differenz im Preisgeld kommt durch das „Bonus-Geld“, das da aufgeschlagen wurde. Eigentlich lagen beide Teams dicht beieinander. Doch Rogue bekam 50.000$ Bonus, NRG nur 20.000$.

So sahen die Spiele aus: Der Schlüssel scheint bei Rogue das bessere Stellungsspiel gewesen zu sein. Während sich die Truppe um dizzy voll in Kämpfen aufrieb, bezog Rogue eher den „High Ground“, nutzte die Todeszone besser für sich und konnte so auf andere Druck ausüben, ohne selbst unter Druck zu geraten.

„Richtiges“ Turnier mit Custom Games

Wie kam das Turnier an? Nach ersten Reaktionen waren Spieler wie Dizzy ziemlich beeindruckt davon, Apex Legends da im LAN vor Ort zu spielen und in Custom Matches. Das ist ein ganz anders Apex Legends als normalerweise gespielt wird.

Die früheren Turniere wurden auf öffentlichen Server ausgetragen und die Teams sammelten nur Kills wie irre.

Allerdings hat Dizzy auch eine Kritik: In Berlin sei es kalt wie sau gewesen. Darauf war er offenbar nicht vorbereitet.

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Streamer wird auf Twitch von Sadisten um 5100$ getrollt – Ist am Ende der Gewinner

Einem Fortnite-Streamer auf Twitch wurden 5.100$ gespendet, die hat der Spender aber über Paypal zurückverlangt – offenbar aus sadistischen Gründen. Er wollte den Streamer leiden sehen. Am Ende scheint der Streamer aber doch gewonnen zu haben.

So ging es dem Streamer Jodyx3: Der neuseeländische Fortnite-Streamer Jordyx3 hat etwa 25.000 Follower auf Twitch – ist also eher ein kleiner Streamer im Vergleich zu den Twitch-Riesen, die 10 Millionen $ im Jahr verdienen.

Jordy erhielt von dem Zuschauer „ChubaPapi21“ insgesamt 5.100$ über 4 Spenden hinweg. Das sind etwa 4500€.

Die Spende sah im Oktober wie der Durchbruch auf Twitch aus.

Das war für den Streamer ein richtiger Glücksfall, ein warmer Regen.

Jordy schreibt, das Geld habe ihm finanziell wirklich geholfen, da Twitch sein einziges Einkommen geworden sei. Er hatte sich Mitte 2018 entschieden, vom Zimmermann zum Vollzeit-Streamer zu wechseln.

Doch das Glück hielt nicht lange. Etwa 6 Monate nach der erste Spende, kam es zu einer Rückbuchung der vollen 5.100$. Die Paypal-Balance des Streamers war dick in den roten Zahlen.

Die Rückbuchung war noch gerade in der Frist erfolgt – zwei Tage später wäre keine Rückbuchung des Geldes durch Paypal mehr möglich gewesen, schreibt Jordy über Twitter.

Wenn 5.1000$ gleichzeitig abgebucht werden, kann das Konto schon mal wegrutschen.

Das steckte hinter der Rückbuchung: Der Streamer versuchte zu ermitteln, warum der Spender sein Geld zurückbuchen ließ . Es könnte ja sein, dass der Spender selbst in eine finanzielle Notlage geraten war und das Geld nun selbst brauchte.

Immerhin hatte sich Jordy in den 6 Monaten nach den Spenden immer wieder mit dem Spender über Twitch unterhalten und war ihm sogar auf der Pax Australia begegnet. Dort sei „ChubaPapi21“ aber seltsam gewesen und hätte sich verdrückt, um Drinks zu holen, sei dann aber nicht wiedergekommen.

Als Jordy nun nachforschte, waren die Social Media Accounts des Spenders gelöscht.

Allerdings meldete sich ein Fremder bei ihm, der ihn frage, was er denn jetzt mit der Rückbuchung machen wollte. Er warte schon in den letzten Streams darauf, dass Jordy seine schwierige Situation mit den Chargebacks erkläre.

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Spender stellt sich als offenbar als seltsamer Psycho heraus

Nach ein bisschen Recherchieren stellte sich heraus, dass der „Fremde“ der ursprüngliche Spender war, der seinen Namen geändert hatte. Der vermeintliche Spender machte klar:

  • er hatte Jordy das Geld nur gespendet, um es später zurückzubuchen
  • dann wollte er sich erfreuen, wenn er allen wehtut
  • dabei würde er die Genugtuung empfinden, dass es ihn nicht interessiert, wie sich andere fühlen

Der Streamer veröffentlichte die Unterhaltung mit dem „Spender“, der seltsame Sachen sagt. Er zieht offenbar großen Spaß aus der ganzen Aktion und legt es darauf an, dass sich Streamer erst live auf Twitch über die Spende freuen und sich dann später genauso live auf Twitch über die Rückbuchung ärgern.

Den „Spender“ scheint es zu freuen, diesen Einfluss auf das Leben anderer zu haben.

Psycho-Dialoge-Twitch
Der Streamer veröffentlichte seine Dialoge mit dem „Spender.“ Quelle: Twitter

Der Streamer versuchte dann, das Geld über Paypal wieder einzufordern, hatte hier aber keine Chance.

Jordy sagt auch, er hätte entdeckt, dass der Spender das schon vor einigen Jahren mit anderen Streamern wie Sodapoppin oder LegendaryLea gemacht hätte.

So ging das aus: Am Ende hat die Geschichte aber so viele Leute bewegt, dass ihm die Community dann aus der Paypal-Patsche half und 5000$ spendete.  

Für Jordy ging die Sache also glimpflich aus – außer da kommt wieder ein Chargeback.

Was ist das mit „Chargebacks?“ Was auf Englisch den cool klingenden Namen „Chargeback“ trägt, heißt deutsch-bürokratisch Rückbuchung.

Wer über Finanz-Dienste wie Paypal sein Geld ausgibt, kann das Geld auch wieder zurückbuchen lassen, ohne Angabe von Gründen.

180 Tage warten nach großen Spenden

Das ist das Problem auf Twitch: Bei Twitch gibt es die Unsitte von einigen Trollen, einem Streamer hohe Geldsummen zukommen zu lassen, die sich über diese Spende freuen, dann aber kommt das böse Erwachen: Die Spende wird über Paypal plötzlich zurückgebucht.

Streamer, die nicht aufpassen, und das gespendete Geld freudig ausgeben, können so in Probleme geraten.

Außerdem ist es einfach nervig, wenn einem Geld wieder weggenommen wird, über das man sich vorher gefreut hat. Vor allem wenn man dann hört: „Haha, und du kannst nichts dagegen tun, du Opfer.“

Das kann man dagegen tun: Auf reddit raten andere Streamer ihren Kollegen: Behaltet das Geld nach solchen großen Spenden erstmal und rührt es nicht an. Vielleicht werdet Ihr getrollt. Man sollte mindestens 180 Tage warten, bis man das Geld sicher hat, bis die Frist für Rückbuchungen abgelaufen sei.

Die meisten Streamer warteten allerdings nur 30 bis 60 Tage, bis sie das Gefühl haben, das Geld sei „safe.“

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Streamer wird auf Twitch von Sadisten um 5100$ getrollt – Ist am Ende der Gewinner

Server Down bei The Division 2 heute – Wann könnt Ihr wieder spielen?

Beim Online-Shooter The Division 2 kommt es auf PC, PS4 und XBox One zu einer Notfall-Wartung am 12.4. Die Server sind in der Zeit zwischen 13:30 bis vermutlich 14:00 Uhr offline. Was reparieren die da und wann kam The Division 2 wieder spielen?

Wann startet die Notfall-Wartung? Die Wartung beginnt am 12.4. um 13:30 Uhr. Die Wartung wurde etwa 30 Minuten vorher bei Twitter angekündigt.

Wann kann man wieder The Division 2 spielen? Die Server von The Division 2 sollten gegen 14.00 Uhr unserer Zeit wieder online sein. Wir halten Euch auf dem Laufenden, sollte es da kurzfristigen noch zu Änderungen an den Wartungsplänen von The Division 2 kommen.

Solche Notfall-Wartungen sind zeitlich manchmal schwer einzuschätzen. Das letzte Mal dauerte die Wartung nur etwa 3 Minuten, dann wurde sie abgebrochen. Es kann aber auch sein, dass sich so ein Server-Down über längere zeit erstreckt, wenn die Problem doch hartnäckiger sind als erwartet.

Deshalb gehen die Server offline: Es gibt Probleme mit einer speziellen Fähigkeit der Spezialisierung „Zerstörungs-Spezialist.“ Die will Massive offenbar fixen.

Es geht um den Buff „Taktik-Link“, der sorgt dafür, dass Gruppenmitglieder 5% mehr Schaden an Zielen verursachen, die sich nicht in Deckung befinden.

the division 2 polizei officer bild
Hier war ein böses Wort versteckt – Quelle: Imgur.

Das könnt Ihr in dieser Zeit lesen: Wenn Ihr Euch die etwa 30 Minuten Wartezeit mit etwas The-Division-2-Lektüre vertreiben wollt, empfehlen wir Euch diese Artikel auf MeinMMO:

Sollte sich irgendwas in The Division 2 tun, erfahrt Ihr das hier auf MeinMMO oder über unsere Social-Media Kanäle.

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