Es nervt, wie The Division 2 dazu genutzt wird, Anthem zu schmähen

The Division 2 wird jetzt herangezogen, um aufzuzeigen, wie viele Fehler Anthem noch hat. Das ist mal echt nervig, sagt unser Autor Schuhmann. Gerade wenn man die Vergangenheit von The Division bedenkt.

So sehe ich Vergleiche: Es war völlig klar, dass es Vergleiche zwischen Anthem und The Division 2 geben würde: Selbst wir haben das auf MeinMMO immer wieder gemacht.

Es liegt in der Natur der Sache: Die Leute mögen Vergleiche.

Es ist auch richtig und wichtig, Spiele zu vergleichen, um möglichen Käufern zu erklären, was sie von einem Spiel erwarten können und was eben nicht.

Anthem und The Division 2 lassen sich schon vergleichen. Beide Spiele unterscheiden sich zwar gravierend voneinander, zielen aber auf die selbe Spielerschaft ab, die das Game kaufen und spielen soll:

  • Um klar zu machen, was ein Spiel sein wird, finde ich Vergleiche ausgezeichnet.
  • Auch um Leuten bei der Entscheidung zu helfen, welches Spiel sie sich im Moment holen sollen, sind Vergleiche völlig okay.
  • Wenn daraus aber eine Rivalität zwischen zwei Gruppen entsteht, nervt mich das jedes Mal.
TESO vs WildStar
2014 kam es zum Kampf zwischen ESO und WildStar.

So war es 2014: 2014 hatten wir eine ähnliche Situation:

  • The Elder Scrolls Online, ein Fantasy-MMORPG, kam im April 2014 raus
  • WildStar, ein Science-Fiction MMORPG, im Juni 2014

Beide Spiele waren recht unterschiedlich, zielten aber auf dieselbe Käuferschicht ab und irgendwie wurde daraus ein Kampf der Ideologien.

TESO vs WildStar
Der große Kampf von 2014 war auch ein Kampf der Ästhetik

Schon im Vorfeld gingen sich die Fans beider Spiele an den Kragen und erklärten einander, wie das andere Spiel scheitern würde:

  • Als dann ESO mit großen Problemen startete, kamen die WildStar-Fans und machten ihre Späße.
  • Als später WildStar kriselte, kamen die ESO-Fans zurück und fragten: „Na, wo seid Ihr denn jetzt?“

Das war damals wenigstens noch ein Spotten auf Augenhöhe.

the division 2 header spielwelt

Das ist diesmal anders:

2014 waren beide Spiele unter ähnlichen Bedingungen gestartet:

  • Beides waren „große Online-Spiele“ von neuen Teams.
  • Beide hatten heftige Anlauf-Schwierigkeiten und Mühe, ihren Weg zu finden.
  • Beide bekamen ähnliche Kritiken und ähnlich viel Gegenwind.

Jetzt bei The Division 2 und Anthem gibt es zwar Gemeinsamkeit, aber zwei große Unterschiede:

  • The Division 2 ist ein Sequel, das vom selben Team kommt, das 2016 fast das gleiche Spiel schon mal gemacht hat – Anthem ist ein neues Spiel
  • Anthem bekommt viel Kritik ab – The Division 2 ist noch in seiner „Flitterwochen“-Phasen und wird mit Lob überhäuft.
anthem umfrage header
Wo geht die Reise für Anthem hin?

Das liest man so: Allein in den letzten Tagen sind auf US-Seiten große „So geht’s richtig, BioWare“-Artikel erschienen:

  • Auf TechRadar steht „Nach Anthem zeigt The Division 2 nun BioWare, wie man einen Loot-Shooter macht“
  • Auf Insider ist zu lesen „Ein neues Spiel in den Ruinen von Washington-DC ist der neue beste Shooter und Anthem muss sich schämen.“

In Kommentaren auf unserer Seite wird unter Anthem-Artikeln immer wieder The Division 2 als Vergleich herangezogen und gelobt.

So schreibt ein Nutzer:

Seit vergangene Woche bin ich in The Division 2 unterwegs und es wirkt so unmittelbar nach Anthem wie ein einziger, wahrgewordener Loot-Shooter Traum – technisch / spielerisch / quality of life / Balance / Spielmechanik / Welt / Story / Immersion / Abwechslung / Loot-Spirale / KI / Kampfdynamik / Umfang / Tiefgang – ALLES ist Anthem um Lichtjahre voraus

MeinMMO-Leser Noe1s unter einem Artikel über Anthem

Die Fans von Anthem treibt das zur Weißglut. Sie können das nicht mehr hören.

Division-Anthem

The Division 2 ist unter Schmerzen geboren

Warum ist The Division 2 gerade so gut? The Division 1 lag 2016 ein Jahr lang am Boden und die Entwickler gaben zu: „Unser Spiel macht keinen Spaß“. The Division 1 wurde mit Häme und Spott überzogen.

Der Rucksack-Bug ist heute noch legendär.

Die Situation war für Massive und die Fans von The Division sehr ähnlich wie die Situation für BioWare und Anthem heute.

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Daraus hat Massive offenbar die richtigen Lehren gezogen: Das Original-Team scheint schon 2016 mit der Entwicklung von „The Division 2“ begonnen zu haben, während andere Ubisoft-Studios damit zu tun hatten, The Division 1 zu reparieren und zu verbessern.

The Division 2 ist 2019 in einer völlig anderen Situation als Anthem, weil die Entwickler da aus den Fehlern des ersten Teil gelernt haben. Die hatten auch die Möglichkeit dazu.

Bei Anthem ist man da, wo man bei The Division vor drei Jahren stand. Ein Studio in der Findungsphase.

Ja, The Division 2 kann wirklich ein Vorbild sein, aber:
Massive hat drei Jahre gebraucht, um das zu erreichen.

The division 2 story titelbild

Darum finde ich den Vergleich verständlich, aber nervig: Aktuell finde ich die Vergleiche zwischen Anthem und The Division 2 eher nervig als wirklich hilfreich. Sie führten dazu den Spielern die Laune zu verhageln, die Laune zu verhageln. Produktiv sind sie nicht.

Letztlich sind beide Spiele in einer unterschiedlichen Situation.

Der Vergleich wirkt im Moment, als wollte man da noch Salz in die Wunde streuen oder jemanden, der am Boden liegt, noch mal treten.

Die Vergleiche von Anthem aus Sicht von The-Division-Käufern, die froh sind, da eine „richtige Entscheidung“ getroffen zu haben, finde ich verständlich – dennoch nerven sie mich irgendwie.

Es wirkt ein bisschen wie das Verhalten eines „schlechten Gewinners“, der vergessen hat, dass er vor drei Jahren genauso am Boden lag.

anthem-colossus-face

Übrigens: Vor zwei Jahren haben wir einen Artikel gemacht, um den damals ziemlich niedergeschlagenen Fans von The Division 1 Hoffnung zu geben.

Damals haben wir die Situation von The Division 1 mit der von The Elder Scrolls Online verglichen, das sich in den letzten 3 Jahren schwer gemacht hatte und vom Krisen-Spiel zum neuen MMORPG-Hit gereift war.

Solche Vergleiche finde ich, im Nachhinein, richtig gut.

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Es nervt, wie The Division 2 dazu genutzt wird, Anthem zu schmähen

Cheater in Apex Legends beschweren sich über unfaire Behandlung

Respawn geht das Cheater-Problem in Apex Legends immer deutlicher an. Mittlerweile sind viele Cheater gebannt worden. Diese beschweren sich nun aber genau darüber. Sie finden das unfair.

Das sagen die Cheater: In einem Hacker-Forum, in dem auch Cheats und Schummeleien für Apex Legends angeboten werden, haben sich einige Cheater beschwert. Sie wurden gebannt und können nun selbst mit neuen Accounts nicht spielen.

Ein Cheater hat laut einem Thread auf reddit alle möglichen Dinge probiert, aber nichts davon half:

Ich hoffe wirklich, dass es eine Lösung gibt, mit der der Bann gelöst wird. Das nervt wirklich. Ich habe nicht einmal das Verlangen, in Apex zu cheaten. Ich möchte nur normal spielen.

Apex Legends Cheater beschwert sich

Auch andere Cheater sind genervt von dem Bann, den sie erhalten haben. Einige sehen das sogar als „Grund“ aufzuhören oder sie wollen sich einen neuen PC dafür kaufen.

In einem anderen reddit-Thread berichtet ein Nutzer, dass neue Accounts von Cheatern nach wenigen Minuten automatisch gesperrt werden.

Apex Legends kein Battle Pass Enttäuschung TItel
Cheater fühlen sich ungerecht behandelt.

So sieht das Cheater-Problem aus: Nach dem großen Erfolg von Apex Legends kam es zu einem Hacker-Problem im großen Ausmaß. Immer mehr Spieler beschwerten sich über Hacker und sogar große Streamer haben einen Alarm ausgerufen.

Respawn hat zwar reagiert und über 350.000 Cheater gebannt. Einige Cheater haben sich sogar dummerweise selbst überführt. Vielen Spielern war das aber nicht genug. In einer kurzen Klarstellung merkte ein Vertreter von Respawn deswegen an, dass bald ein Melde-System ins Spiel kommen würde.

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Offenbar zeigen die bisherigen Bans aber auch Wirkung. Bei den Bans handelt es sich um „Hardware-Bans“. Das bedeutet, dass nicht nur der (kostenlose) Account gesperrt wurde, sondern der Rechner des Cheaters anhand bestimmter, nicht veränderbarer Eigenschaften.

Die meisten Cheater
haben durch einen Hardware-Ban keine Möglichkeit, erneut zu spielen,
außer sie kaufen sich einen neuen PC. Selbst für Profis ist es
schwer, einen solchen Ban zu umgehen.

Apex Legends Gibraltar sauer Titel
Die Bans von Apex Legends sind nicht so leicht zu umgehen.

So reagiert die Community: Unter den ehrlichen Fans herrscht Schadenfreude. Für die Cheater hagelt es Hohn und Spott für ihr Verhalten und dafür, dass sie sich nun wegen der „ungerechten Behandlung“ beschweren.

Ich kann mir nicht vorstellen, zu bezahlen, um… was genau zu tun? So zu tun, als wärst du gut in einem Videospiel? Wie unsicher muss man sein, damit das wie eine gute Idee klingt?

Die meisten Spieler sind zufrieden, dass die Bans nun Wirkung zeigen sich Respawn vieler Cheater entledigt.H

Schon zu Beginn von Apex wollte ein angehender Profi cheaten. Das hat ihn die Karriere gekostet:

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Cheater in Apex Legends beschweren sich über unfaire Behandlung

So bekommt Ihr jetzt die Dorn in Destiny 2 – Guide

Mit der Quest für die exotische Handfeuerwaffe Dorn erhalten die Hüter in Destiny 2 mehrere Möglichkeiten, wie sie an diese Waffe gelangen können. Doch mindestens ein Mal ins PvP müssen sie trotzdem. Lest in unserem Guide, wie Ihr die Dorn in Destiny 2 bekommt.

Am Dienstag, den 12. März, startet bei Destiny 2 für alle Besitzer des Annual Pass eine neue Quest. Sie soll die Hüter in mehreren Schritten zur exotischen Handfeuerwaffe Dorn führen, die in Season 6 ihre Rückkehr in Destiny 2 feiert.

Die Dorn-Quest bringt ein neues Quest-Design

Was macht diese Quest so besonders? Das Besondere an der Dorn-Quest: Sie lässt Spielern erstmals die Wahl, wie sie bestimmte Schritte angehen können.

Hüter haben bei den meisten umfangreichen Quest-Steps die Wahl, ob sie sich in den Schmelztiegel begeben, PvE-Gruppeninhalte bestreiten oder auch als einsamer Wolf im PvE losziehen und so die jeweilige Aufgabe absolvieren wollen.

destiny-2-dorn

Jeder kann nun je nach individueller Vorliebe wählen, auf welchem Wege man sich die neue exotische Waffe erspielt. Man wird also nicht länger zu einer Spielweise oder Aktivität gezwungen, die man eigentlich nicht mag.

Das ist der Haken an der Sache: Eine Ausnahme gibt es bei diesem neuen Quest-Design allerdings doch. Denn komplett vor dem Schmelztiegel drücken können sich die Spieler nicht.

Ein Quest-Schritt führt nur über das PvP. Allerdings hat man auch dort Vorkehrungen getroffen, damit dieser Part für weniger PvP-begeisterte Hüter erträglicher und mit etwas Hingabe machbar sein wird.

destiny-2-dorn

So bekommt Ihr die Dorn in Destiny 2

Die Quest trägt den Namen „Unabhängige Studien“. Ihr müsst zunächst einem Hinweis an einem mysteriösen Ort in der ETZ auf der Erde nachgehen. Dort beginnt für Euch die Quest.

So gibt’s den ersten Quest-Schritt: DDie Dorn-Quest startet in der ETZ auf der Erde. Begebt Euch dazu in das Gebiet Trostland.

Lauft nach Norden in die Salzminen, betretet dort das Salzwerk und lauft weiter bis zum defekten Fahrstuhl, wo Ihr einen Teleporter findet. Benutzt diesen.

Destiny-Thorn

Sobald Ihr geportet seid, lauft den Hügel hoch, bis Ihr an einer Energie-Barriere angelangt seid. Haltet Euch links an der Felswand und hüpft durch den kleinen Durchgang nach oben. Dort findet Ihr einen verlassenen Unterschlupf.

Durchsucht die Feuerstelle und Ihr erhaltet den ersten Schritt der Dorn-Quest.

Danach führen Euch folgende Schritte zum neuen Waffen-Exotic:

Ein geschmolzener Metallklumpen: Beim Start der Quest erhaltet Ihr eine verbrannte Waffe, die Ihr jedoch als Dorn identifizieren könnt. Sie ist kaputt, kann aber wohl noch repariert werden.

Deshalb müsst Ihr die beschädigte Dorn zum Waffenmeister Banshee-44 im Turm bringen.

d2 s6 dorn

Die Essenz: Banshee trägt Euch auf, einige Komponenten für die Reparatur der Dorn zu sammeln. Als erstes braucht Ihr Hadron-Essenz. Um diese zu bekommen, habt Ihr folgende Möglichkeiten:

  • Beutezüge für Asher Mir auf Io abschließen
  • Warlocks im Schmelztiegel besiegen
  • Dämmerungs-Strikes abschließen

Das erfolgreiche Absolvieren der Nightfalls soll dabei für den Fortschritt am effektivsten sein.

Der Stahl: Nun müsst Ihr Plasstahlplatten besorgen. Auch dafür habt Ihr mehrere Möglichkeiten:

  • Beutezüge für Sloane auf Titan abschließen
  • Titanen im Schmelztiegel besiegen
  • Abschlüsse von Begegnungen im Blinden Quell

Das Meistern des Blinden Quells trägt am stärksten zum Fortschritt bei.

Destiny 2 Dorn Saison 6

Die Bindung: Als dritte und letzte Komponente benötigt Ihr Saphirdraht. Dieses Material könnt Ihr folgendermaßen bekommen:

  • Beutezüge für Ana Bray auf dem Mars abschließen
  • Jäger im Schmelztiegel besiegen
  • Abschluss einer Eskalationsprotokoll-Welle

Am effektivsten ist es, wenn Ihr Euch durch die Wellen im Escalation Protocol kämpft.

Verwandle das Unbekannte in eine Waffe: In diesem Schritt muss die Dorn nun mit dem Licht verbunden werden, was Euch unvermeidlich in den Schmelztiegel führt. Denn eine andere Möglichkeit außerhalb des PvP gibt es für diesen Quest-Step nicht.

Hier gilt es nun, Hüter mit Leere-Energie oder Handfeuerwaffen im Schmelztiegel auszuschalten. Präzisions-Strähnen mit Leere-Handfeuerwaffen sind für den Fortschritt am effektivsten.

Zudem wird der Fortschritt im Eisenbanner und in kompetitiven PvP-Matches multipliziert. Einen Fortschrittsverlust bei eigenen Toden wird es offenbar nicht geben.

Destiny-THorn

Mit diesen Möglichkeiten sollten auch PvP-Muffel gute Chancen haben, mit etwas Zeit und Hingabe diesen Schritt zu meistern.

Etwas bleibt: Um mehr über die Waffe zu erfahren, sollt Ihr nun der Kryptarchin Tyra Karn auf der Farm einen Besuch abstatten und Euch mit Ihr unterhalten.

Chasma der Schreie: In diesem letzten Quest-Schritt müsst Ihr die instandgesetzte Waffe in die richtige Dorn verwandeln. Dafür müsst Ihr die Gebieter Sardav und Telesh sowie Savathûns Lied in einer härteren Version der Strikes „Savathûns Lied“ besiegen.

Habt Ihr diesen Schritt erfolgreich gemeistert, gehört die Dorn Euch.

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Was haltet Ihr von diesen ausgeweiteten Möglichkeiten, um sich die neue Waffe zu erspielen? Und wie seht Ihr den PvP-Part der Quest?

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So bekommt Ihr jetzt die Dorn in Destiny 2 – Guide

Spieler glauben: Anthem hat wieder heimlich an den Drop-Rates gedreht

Wie Spieler berichten, gab es wohl eine unabsichtliche Erhöhung der Drop-Raten für Meisterhafte und Legendäre Items in Anthem. Das wurde bereits behoben, zum Unmut der Fans. Jetzt droppt den Spielern in Anthem zu wenig Loot.

Das ist das Drop-Problem: Im Moment sind viele Spieler unzufrieden mit Anthem. Einer der Hauptaufreger ist dabei die Drop-Rate für Legendäre und Meisterhafte Items.:

  • Es gibt viele Meldungen, dass die Drop-Rate für Meisterhafte und Legendäre Items am Vormittag des 9.3., vor Patch 1.0.3, erhöht war.
  • Dies wurde jedoch mit dem Patch rückgängig gemacht wurde.
  • Das kam bei den Fans gar nicht gut an.

Viele Spieler sind frustriert und haben das Gefühl, dass es sich nicht lohnt, im Endgame Ausrüstung zu farmen. Im Subreddit von Anthem machen sie ihrer Enttäuschung Luft und diskutieren über das Thema.

Spieler glauben: Es gab erneut einen Bug, der die Drop-Raten erhöht hat

Was genau wurde verändert? Viele Spieler berichten übereinstimmend, dass am 9. März wohl einiges mit den Drop-Rates für Legendäre und Meisterhafte Items passiert ist.

Zunächst war die Drop-Chance wohl um einiges höher. Spieler berichteten von etlichen Drops der Meisterhaften und Legendären Stufe. Im Laufe des Tages wurde das offenbar mit dem Patch wieder rückgängig gemacht.

Eine offizielle Bestätigung von Bioware gibt es dazu nicht, doch die große Anzahl an Meldungen deutet stark darauf hin.

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Zum Release von Anthem gab es bereits einen ähnlichen Fall, bei dem die Drop-Rate durch einen Bug für 11 Stunden erhöht, dann aber wieder zurückgeschraubt wurde.

Anthem Zhim Markt

Der Wunsch der Fans: Bioware, macht das rückgängig!

So reagiert die Community: Der Frust ließ nicht lange auf sich warten. Etliche Fans freuten sich über die erhöhten Drop-Chancen, Farmen fühlte sich endlich so an, als würde es sich lohnen.

Selbst wenn die Ausrüstungs-Eigenschaften meistens schlecht sind, empfanden viele Spieler eine deutlich größere Motivation, da einfach bei jeder Mission im Schnitt mindestens 4 Meisterhafte Items droppen konnten.

Das findet auch u/W1ntur, der nach eigener Aussage vorher in 50-60 Stunden vielleicht 5-10 Meisterhafte Items während Missionen fand.

Die erhöhte Drop-Rate hat sich seiner Meinung nach positiv ausgewirkt: „Letzte Nacht war das erste Mal seit Erreichen von Stufe 30, dass ich Spaß hatte. In 3 Stunden Spielzeit habe ich 3 Meisterhafte Items bekommen […]. Klar, keine der Inschriften war wirklich gut, aber es war eine Verbesserung.“

Andere Spieler befürchten wiederum, dass man zu schnell nichts mehr zu tun hat, wenn man schneller an Legendäre und Meisterhafte Items kommen würde.

RealSelthius hält dagegen und sagt wiederum, dass eine erhöhte Drop-Chance in erster Linie eine rein psychologische Maßnahme sei. Denn mit dem gewaltigen Pool an Inschriften, die es in Anthem gibt, ist die Wahrscheinlichkeit auf God-Rolls grundsätzlich gering.

Wie sich das in Zahlen ausdrückt, hat RealSelthius auf Reddit vorgerechnet. Er selbst sieht sie Erhöhung der Drop-Rate als Notwendigkeit an. Nicht, um schneller an ultimative Ausrüstung zu kommen, sondern um den Grind-Prozess motivierender zu gestalten.

Was sagt Bioware dazu? Der Verantwortliche für den Live-Service von Anthem, Chad Robertson, ließ zumindest über Twitter wissen, dass man mit dem Loot selbst noch nicht zufrieden sei und auf Basis des Feedbacks daran arbeiten werde.

Wann oder wie genau das passieren soll, ließ er dabei offen.

Was haltet Ihr davon? Hattet Ihr ähnliche Erlebnisse?

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Spieler glauben: Anthem hat wieder heimlich an den Drop-Rates gedreht

Einem Kritikpunkt an Anthem stimme ich überhaupt nicht zu

Die Bewertung von Anthem fällt in Tests eher dürftig aus. Das Spiel musste sich in den letzten Tagen viel Kritiken anhören. Einer Kritik stimmt unsere Leya aber nicht zu: Seelenlos ist Anthem für sie nicht.

Oft lese ich in Artikel und höre in persönlichen Gesprächen, dass Anthem zwar eine wunderschöne Welt hat, diese aber ohne Seele daher kommt. Das bezieht sich sowohl auf die Open-World-Map, als auch auf Fort Tarsis, die Heimat der Spieler, in der wir auf die Bewohner von Anthem treffen.

So heißt es etwa im Anthem-Test von PC-Gamer:

Das ist das Problem mit Anthem: Es lebt komplett vom Moment seines umwerfenden ersten Eindrucks. Als der erste Lack erst mal ab war, begann ich Anthem als eine nachgeahmte, verbuggte, und manchmal ärgerlich seelenlose Welt zu sehen, die es nicht schafft, BioWares einzigartige Erzählkunst mit einem Koop-RPG-Shooter zu vereinen.

PC Gamer, Steven Messner

Das sehe ich anders. Für mich schlägt in Anthems Kern ein großes Herz mit einer facettenreichen Seele. Diese Seele ist in den vielen, liebevollen Details zu erkennen, vor denen Anthem nur so sprudelt.

Im Hintergrund liegt der Kopf einer schlafenden Statue. Was hat sie zu bedeuten und welche Geheimnisse birgt diese Welt noch? Was sind das für seltsame, organische Pflanzen zu meinen Füßen?

Eine Welt ohne Seele?

Nach etlichen Stunden der Erkundung von Anthems Welt, kann ich mich einfach nicht an ihr satt sehen. Ja, nicht mal satt hören. Überall entdecke ich Höhlen, durch die der Wind pfeift, Wasserfälle, die mit einem gewaltigen Rauschen hinab sausen, und Ruinen, in denen Fledermäuse quieken.

Diese Welt zieht mich immer wieder in ihren Bann, so dass ich manchmal stehen bleibe, meine Mission vergesse und einfach nur das Lichtspiel von Sonnenstrahlen auf meinem Javelin beobachte.

Anthem Open World Wasserfall
Kommt ein Sturm in Anthem auf, heult der Wind passend zum Rauschen des Wasserfalls.

Es ist ein herrliches Gefühl, mit dem Javelin durch diese Welt zu fliegen und sie aufzusaugen. Ich liebe es, zwischen den zahlreichen Ruinen hindurch zu manövrieren und meine Flugkünste zu üben.

Wer sich aber mal auf den Grund begibt und mit offenen Augen durch die Welt schlendert, der wird mit spannenden Anblicken belohnt.

So begegnete ich in der Abendämmerung einem riesigen Termiten-Hügel, aus dem sich ein bedrohlicher Schwarm Insekten emporhob und mich umkreiste. Das Brummen der Tiere bereitet mir selbst etwas Unbehagen.

Anthem Termitenhügel Open World
Der dunkle Termiten-Schwarm umkreist mich und brummt laut in mein Ohr.

Solche Details hätte Anthem nicht zwingend gebraucht. BioWare hätte diesen Termiten-Hügel nicht platzieren müssen. Genauso wenig hätte ein Schmetterling in der Heimatbasis Fort Tarsis sein müssen, der mir um die Nase flattert, wenn ich die Treppe hinab steige.

Die Ruinen hätten nicht voller mysteriöser Statuen stecken müssen, die vielleicht einer vergangenen Zivilisation entspringen. Ich frage mich, was dort geschehen ist, wer da vielleicht einmal hauste?

Anthem bei Nacht in der Open World
Der Nachthimmel von Anthem ist besonders malerisch.

Das ist eine Art, eine Geschichte zu erzählen, die durch Bilder und für sich selbst spricht. Noch viel wichtiger: Sie regt meine Fantasie und meine Sinne an.

Um als Action-RPG oder auch Loot-Shooter funktionieren zu können, hätte Anthem diese Details nicht gebraucht. Trotzdem sind diese Details da und lässt die Welt atmen, was ihr eine pulsierende Seele verleiht.

Anthem Energieströme Open World
Manchmal schwebt in Anthem eine Art Energiestrom umher.

Eine Story ohne Seele?

Anthem muss sich oft die Kritik anhören, dass seine Geschichte nicht an die vordergründigen Singleplayer-RPGs wie Baldur’s Gate oder Mass Effect herankommen.

Auch bei der Story wird gesagt, dass diese keine Seele besitzt und unwürdig für BioWare sei. Die Begründung liegt oft in der Vergangenheit des Studios. Im Test der GameStar heißt es etwa:

Einfluss auf die Story können wir auch keinen nehmen. In vielen Gesprächen gibt es zwar Dialog-Optionen, die beschränken sich aber grundsätzlich auf zwei wenig aussagekräftige Antwortmöglichkeiten (zum Beispiel „Klar“ versus „Nicht wirklich“). Auf diese Weise beeinflussen wir höchstens mal das Schicksal von unwichtigen Nebencharakteren, nie aber den Verlauf der eigentlichen Geschichte. So verschenken die Entwickler das gesamte Story-Potenzial, denn wir erleben in Anthem keine denkwürdige Bioware-Geschichte, sondern einfach nur eine Reihe recht belangloser Ereignisse.

GameStar, Michael Herold

Anthem ist kein typisches BioWare-Spiel. In früheren Spielen des Studios stand die Story klar im Vordergrund. Gameplay ist hier das Mittel zum Zweck, um die Geschichte zu erzählen und voranzutreiben. Es gibt schwerwiegende Entscheidungen für den Spieler, Romanzen und einen linearen, starken Handlungsstrang.

Anthem Story Haluk Faye
Anthem besitzt viele charmante Filmszenen, die mich manches mal haben lachen lassen. Wer bereits an dieser Stelle in Anthem war, weiß was ich meine.

Bei Anthem ist es genau umgekehrt. Anthem ist ein Online-Multiplayer-Action-RPG mit starken Loot-Shooter-Elementen. Für diese Spiele ist eine Langlebigkeit entscheidend. Dafür spielen vor allem das Gameplay und die Loot-Spirale eine erhebliche Rolle. Die Story tritt hier in den Hintergrund und unterstützt das Gameplay.

Anthem ist hier eher mit Spielen zu vergleichen wie Destiny 2 oder meinetwegen auch mit dem Genre-verwandten Monster Hunter World. Genau hier siedel ich auch meinen Anspruch für die Story an.

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Darum sollten Fans von Monster Hunter World sich Anthem ansehen

Anthem bietet eine tiefere Story, als ich dachte. Ich habe nie das große Epos bei Anthem erwartet und wurde trotzdem positiv überrascht. Es mag durchaus sein, dass der Kontakt zu den NPCs oft keine Auswirkung auf das große Ganze hat. Die Geschichte ist auch noch offen und hier und da etwas vage.

Aber was bin ich schon in einige Charaktere verliebt oder einfach angepisst von ihnen gewesen!

Ich möchte niemanden spoilern, deswegen gehe ich nicht ins Detail. Ich nehme bei den NPCs eher die Rolle des Zuhörers ein, ich mag es ihnen zu lauschen. Sie erzählen von Verlusten, von Ängste, von Liebe, von Krieg und sind auch manchmal zwielichtig.

Anthem Owen NPCs
In Anthem gibt es kaum einen „glatten“ Charakter. Sie sind alle etwas eigensinnig.

So gibt es einen Mann, der mir erzählte, dass er selbst eine schreckliche Tat begann, um sein Überleben zu sichern.

In die ganzen Hintergründe der Personen muss einfach eine Menge Herzblut geflossen sein. Genauso verrückt bin ich auch nach den Radiosendungen, die von den Menschen in Fort Tarsis so konsumiert werden, wie wir Netflix gucken.

Anthem-Grabbit-Klauninchen-Detektiv-Hoppel
Das berühmteste Klauninchen in Anthem löst Kriminalfälle.

Genau diese Geschichten machen die Seele von Anthems Story aus. Ziehe ich nochmal den Vergleich zu Destiny oder Monster Hunter World: Hier hat mein Held nicht mal eine Stimme. Hier gibt es auch kein tolles, gewaltiges Epos. Da hat Anthem für mich die Nase einfach vorne.

Anthem hat noch einige Baustellen, aber nicht an seiner Seele

Es gibt viele Kritiken, denen ich absolut zustimme. Auch ich sehe großen Bedarf an Verbesserungen.

Meine beiden größten Dornen im Auge sind noch die technischen Mängel und das Loot-System, an dem gearbeitet werden muss. Das erste, große Loot-Update von Anthem ist ja schon live. Wann die technischen Probleme ausgemerzt sind, steht noch etwas in den Sternen.

Ich kann jedoch nicht unterstreichen, dass Anthem einfach nur ein Grafik-Blender ist ohne Seele ist. Dafür spüre ich die Welt zu stark atmen und gehe in den ganzen kleinen Geschichten und Details von Anthem immer wieder zu sehr auf.

Ich sehe viel Potential, diese versteckten, kleinen Details noch auszuweiten und sie noch bedeutender zu machen. Besonders cool fände ich noch mehr Verstecke, in der Open World, die einem Geheimnisse und neue Orte offenbaren.

Anthem trägt sein Herz für mich jetzt schon am rechten Fleck. Ich bin schon gespannt, was da so in Zukunft noch kommt:

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Einem Kritikpunkt an Anthem stimme ich überhaupt nicht zu

Black Ops 4 führt Loot-Boxen ein und treibt Fans auf die Barrikaden

Der Start der neuen Operation Grand Heist brachte zahlreiche neue Inhalte und Verbesserungen für Call of Duty: Black Ops 4. Doch ein spezielles Feature vermiest aktuell vielen Fans den Start in die neue Saison – Loot-Boxen.

Was ist passiert? Am 19. Februar begann mit Operation Grand Heist die neue Season bei Black Ops 4, zumindest auf der PS4. Die Xbox One und der PC werden eine Woche später folgen.

Im Rahmen des damit einhergehenden Updates wurde unter anderem auch der Schwarzmarkt, also der Ingame-Shop, überarbeitet. Dort erweitern nun Loot-Boxen die Mikrotransaktions-Palette des Spiels, sehr zum Ärger zahlreicher Spieler.

Black Ops 4 Grand Heist

Wie funktionieren die Loot-Boxen? Die Lootboxen sind optional und lassen sich über den Blackout-Modus und im traditionellen Multiplayer-Part des Spiels verdienen. Sie können aber auch mit Echtgeld im Schwarzmarkt erworben werden und bieten zufällige Inhalte. Ein Crate, also eine Box, entspricht dabei mit 200 CoD-Punkten knapp 2€.

Enthalten sind aktuell nur kosmetische Items. Spielerische Vorteile lassen sich durch die Boxen also nicht erkaufen. Der Item-Pool umfasst dabei Inhalte von Blackjacks Reserven, also im Prinzip alle kosmetischen Inhalte aus vorangegangenen Operationen.

Black Ops 4 Schwarzmarkt

Was ist das Problem mit den Loot-Boxen? Zahlreiche Spieler sehen die Boxen als einen weiteren Beweis für die Gier von Activision. Der Publisher versucht in den Augen vieler, den Fans das Geld aus der Tasche zu ziehen – und zwar überall, wo es nur irgendwie geht.

Denn Black Ops 4 ist ein Vollpreis-Titel für knapp 60€. Zudem haben zahlreiche Spieler sich den Black Ops Pass, also einen Season Pass, für circa 50€ geholt. In einem solchen Modell hätten Mikrotransaktionen nichts verloren, so die Worte vieler Fans.

Deshalb stehen die bereits bestehenden Mikrotransaktions-Möglichkeiten in Form des Schwarzmarktes (im Prinzip ein Battle-Pass) mit Direktkäufen von Rängen sowie Kosmetik-Paketen schon regelmäßig im Fokus der Kritik.

Doch nun kommt mit den Loot-Boxen eine weitere Art von Mikrotransaktionen hinzu. Damit hat Black Ops 4 für viele den Bogen endgültig überspannt.

Black Ops 4 Feuer

Wie reagieren die Fans? Fans lassen auf Reddit und in den sozialen Medien gehörig Dampf ab.

Die Diskussionsplattform ist voll von Beiträgen zu diesem Thema. Dieser Schritt sei an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten, so der vorherrschende Tenor. Es wird des öfteren dazu aufgefordert, diese Geschäfts-Politik nicht zu unterstützen und von Box-Käufen abzusehen.

Zudem wird auch die Umsetzung der Loot-Boxen kritisiert. So wird bemängelt, dass man nicht die Chancen auf bestimmte Items mitgeteilt bekommt und dass es keinen Schutz vor Duplikaten gibt. Das würden andere Spiele besser lösen.

Auch merken einige Spieler an, dass der Loot aus den bezahlten Loot-Boxen auffällig besser und hochwertiger sei, als aus den erspielten Crates, für die man je nach Spielweise zwischen anderthalb und drei Stunden brauchen würde.

blops blackjack

Außerdem befürchten die Fans, dass es bei den Inhalten der Loot-Boxen nicht nur bei Cosmetics bleiben könnte. So hat beispielsweise auch der Vorgänger Black Ops 3 teils starke Waffen in die Versorgungskisten gepackt, die man mit Echtgeld kaufen konnte.

Und auch bei Black Ops 4 gibt es bereits erste Spieler, die davon berichten, es wären auch Waffen wie das SWAT RFT Sturmgewehr aus den neuen Boxen erhältlich. Zwar handelt es sich dabei um einen Inhalt der letzten Saison, doch kosmetisch ist die Waffe nicht.

Viele können sich deshalb vorstellen, dass es nur der erste Schritt zu weiteren Mikrotransaktionen sein könnte, die beispielsweise auch neue starke Waffen enthalten. Haben einige Fans die früheren Modelle noch verteidigt und als üblich abgestempelt, so gibt es aktuell kaum jemanden, der aktuell für die Einführung der Loot-Boxen noch Verständnis hat.

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Was haltet Ihr von der Rückkehr der Loot-Boxen? Könnt Ihr den Ärger um diese optionalen Inhalte nicht verstehen? Oder hat Activision auf für Euch den Bogen überspannt?

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Black Ops 4 führt Loot-Boxen ein und treibt Fans auf die Barrikaden

Autsch, erste Verkaufszahlen von New Dawn liegen 86% unter Far Cry 5

Das neue Far Cry New Dawn ist am Freitag erschienen. Jetzt kommen erste Verkaufszahlen aus den UK herein und die zeigen einen heftigen Rückgang.

Was sind das für Zahlen? Es sind die „UK Boxed Retail Charts.“ Sie zählen, wie oft ein Spiel in Großbritannien über die Ladentheke ging.

Diese Zahlen sind immer schon sehr früh nach einem Release da – umfassen aber nicht die digitalen Verkäufe über PS Store, Microsoft Store oder die PC-Angebote.

So hat sich New Dawn verkauft: Far Cry New Dawn ist an der Spitze der UK-Charts, allerdings mit einer Verkaufszahl, die weit unter den Zahlen des Vorgängers Far Cry 5 liegt. Man ist 86.5% unter den Zahlen aus 2018.

  • Damit hat New Dawn nur 13% der Einheiten abgesetzt, die Far Cry 5 in seiner Launchwoche unter die Leute bringen konnte

Far Cry 5 war aber ein „voller Titel“, Far Cry New Dawn ist eine Art „Spin-off“ davon. Doch auch im Vergleich zum 2016er Spin-off „Primal“ büßt New Dawn deutlich an Verkaufszahlen ein.

  • Im Vergleich zu Primal hat New Dawn nur 25% der Einheiten an den Ladentheken der UK abgesetzt.

60% der Verkäufe von New Dawn gab es auf der PS4, 39% auf PC.

Das relativiert die Zahlen: Das sind nur die „Physikalischen Verkäufe“ – seit 2016 ist der Anteil der digitalen Käufe nach oben geschossen. Aber das ist schon ein krasser Verlust.

Das sagen die Verkaufszahlen aus UK noch:

  • Deutlich besser im Vergleich zum Vorgänger schnitt Metro Exodus ab. Die haben 50% mehr verkauft als „Metro Last Light“ im Jahr 2013. Damit liegen sie auf Platz 2. Das ist umso bemerkenswerter, weil der Trend eben so stark hin zu digitalen Käufen geht und immer weniger über die Ladentheke verkauft wird.
  • Crackdown 3 hat hingegen nur 10% der Verkaufszahlen von Crackdown 2 aus 2010 erreicht. Crackdown 3 steht nur auf Platz 13 der UK Charts.

Der 15. Februar war ein ungewöhnlich starkes Release-Datum. Neben Far Cry New Dawn, Metro Exodus und Crackdown erschien noch Jump Force. Dazu begann der Frühstart für BioWares Blockbuster Anthem.

Zudem hat in den letzten Wochen das Free2Play-Spiel Apex Legends für Aufsehen gesorgt.

Bei Tests schnitt Far Cry New Dawn solide ab:

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Autsch, erste Verkaufszahlen von New Dawn liegen 86% unter Far Cry 5

Darum sollten Fans von Monster Hunter World sich Anthem ansehen

Auf dem ersten Blick haben Monster Hunter World und Anthem wenig gemeinsam. Unsere Autorin Leya findet: Bei näher Betrachtung, sind jedoch Parallelen zu erkennen, die Fans beider Spiele ansprechen dürften.

Ich weiß. Diese beiden Spiele miteinander zu vergleichen, klingt erst mal gewagt. Als ich diesen Vergleich zum ersten mal in der Redaktion zog, wurde darüber gelacht. Es ist nicht verwunderlich, denn:

  • In Monster Hunter World schlüpfen wir in die Rolle eines Jägers, der riesige Bestien wie den Dino-ähnlichen Anjanath erjagt, um das Ökosystem im Gleichgewicht zu halten. Die Welt ist fantastisch und wirkt nahezu prähistorisch. Hier wird mit Schwertern, Hämmern und Bögen gekämpft.

Trotzdem überkam mich bereits beim Ansehen von erstem Gameplay zu Anthem so ein Gefühl. Das Gefühl hat sich zu einem festen Bild in meinem Kopf geformt:

Anthem und Monster Hunter World sind miteinander verwandt.

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Monster Hunter World gehört mehr dem Genre Fantasy an.

Die Welten sind mystisch mit starkem Ökosystem

Zum ersten mal kam mir der Vergleich zwischen Monster Hunter World und Anthem in den Sinn, als ich die Spielwelt von Anthem sah und mich in ihr bewegte.

Beide Welten spielen mit ihrem Ökosystem und haben Einfluss auf das Gameplay:

In Monster Hunter World gibt es Umgebungsfallen. So gibt es etwa Frösche, die Mensch und Monster paralysieren, wenn sie getreten werden. Wände können zum Einsturz gebracht werden, damit ein Monster von einem reißenden Wasserfall mitgezogen wird.

Der uralte Wald in Monster Hunter World erinnert stark an die Spielwelt von Anthem.

Die Javelin-Anzüge in Anthem sind besonders stark, wenn sie fliegen. Deshalb bauten die Entwickler ein paar Elemente ein, die Spieler vom Himmel holen. Die Anzüge überhitzen nach einer Zeit. Wasser kühlt die Anzüge wieder ab. Regnet es gerade in der Welt, können die Javelin länger in der Luft bleiben. Genauso funktioniert auch Schweben über Wasser oder einem Wasserfall entlang.

Beide Titel sind ein Action-RPG

Bei Anthem ging man lange davon aus, dass das Spiel ein Loot-Shooter wie Destiny 2 ode Warframe wird. Interessanterweise bezeichnet BioWare aber Anthem selbst als Action-RPG. Das ist exakt die gleiche Bezeichnung, die Capcom für Monster Hunter World wählt.

Es sind beides keine klassischen Rollenspiele, möchten aber ihre Basis hier bauen.

In beiden Spielen spielt die Entwicklung des Charakters etwa eine zentrale Rolle: Ausrüstung und Level müssen verbessert werden für neue Herausforderungen.

In Anthem gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen, durch die Spieler auf stärkere Gegner treffen. Diese erhalten mehr Verteidigung und Angriff.

In Monster Hunter World gibt es den Jägerrang, durch den die Spieler auf stärkere Monster treffen. Die Monster bekommen dann neue Stufen, durch die sie mehr Leben, neue Moves und mehr Schaden erhalten.

Daraus ergibt sich auch eine Loot-Spirale, die in beiden Titeln für Langzeitmotivation sorgt. Das erhaschen und auch das herstellen neuer Ausrüstung motiviert, um die größeren Gegner zu erledigen.

In Anthem schlüpfen Spieler in die Rolle eines Piloten, der die Javelin steuert.

Der Fokus liegt auf Koop, kein PvP

Die gesamte Monster-Hunter-Franchise ist schon seit jeher eine pure Koop-Erfahrung. Eine Variante, in dem die Spieler gegeneinander antreten, wird es vermutlich nie in einem Monster Hunter geben.

PvP ist in Anthem erst mal unwahrscheinlich: BioWare schließt zwar nicht komplett aus, dass Anthem mal einen PvP-Modus bekommt. Für den Moment liegt der Fokus aber im gemeinsamen Spielen gegen die Spielwelt. Das wird auch vermutlich lange so bleiben, da sich viele Fans auch die reine PvE-Erfahrung für Anthem wünschen.

Beide Titel sind in der Theorie alleine zu spielen, machen aber in der Gruppe am meisten Spaß.

In Anthem steht das Gruppenspiel im Vordegrund.

Alles ist übertrieben und mächtig

Beide Spiele erfüllen die Fantasie des mächtigen Helden:

Bei Anthem stand von Anfang an der Gedanke des Superhelden als Basis für das Spiel. Deshalb können die Javelin fliegen. Die Entwickler wollten, dass alles übertrieben und mächtig ist. Wer mit dem großen, schwerfälligen Colossus aufstampft, der spürt auch seine gewaltige Kraft. Der Interceptor rennt mit eine Geschwindigkeit durch die Gegend, die schon einem Flash gleichkommt.

In Anthem hagelt es Elemantar-Angriffe von oben

In Monster Hunter World steht nicht die Superhelden-Fantasie zentral. Trotzdem werden die Jäger als Helden gefeiert und sind auch stärker als gewöhnliche Menschen. Sie tragen übertrieben schwere Rüstungen und haben auch verdammt große Waffen im Gepäck.

Beide Spiele vermitteln hier ein ähnliches Gefühl.

Monster-Hunter-World_Großschwert
Das Großschwer aus Monster Hunter World.

Das Setting ist ähnlicher als gedacht

Wie am Beginn des Artikels schon festgestellt, sind die Settings eigentlich grundverschieden. Aber eigentlich auch nicht.

In beiden Spielen befinden wir uns in einem abgegrenzten Gebiet, in dem wir die Menschen vor Monstern von außerhalb beschützen. In Anthem gibt es die Fort Tarsis und in Monster Hunter World Astera.

Wer sich außerhalb der Stadt bewegt, begibt sich in Gefahr. In Monster Hunter World gibt es keinen komplexen Feind, wie die Dominion in Anthem. Hier sind es einfach Monster, die das Ökosystem durcheinander bringen.

Trotzdem tun wir im Prinzip das gleiche: Wir gehen als Helden in die gefährliche Welt, außerhalb der Mauern, hinaus und erledigen Aufträge. Dabei beschützen wir unsere Stadt vor Monstern.

In Fort Tarsis leben die Menschen, die Spieler als Freelancer beschützen.

Das sind die größten Unterschiede

Natürlich weisen Monster Hunter World und Anthem auch große Unterschiede auf. Sonst wären es nicht andere Spiele.

  • Gegner-Mechniken: Monster Hunter World hat komplexe Gegner-Mechaniken, in denen jedes Monster einem Raid-Boss gleicht. Spieler müssen diese Muster lernen, um sie zu bezwingen. Die KI in Anthem kommt dagegen oft dümmlich daher.
  • Komplexität der Story: Anthem hat eine viel intensivere Story. Die läuft bei Monster Hunter World nur so nebenher mit. Cut-Scenes dienen nur dazu ein neues Monster vorzustellen. In Anthem gibt es hier einen kompletten Verlauf.
  • Live-Service: Monster Hunter World zählt nicht zu einem „Games-as-a-Service„-Spiel. Es soll nicht auf Jahre erweitert werden und laufen. Irgendwann kommt ein neuer Hauptableger. Anthem soll noch für viele Jahre weiter entwickelt und auch die Geschichte von Anthem wie eine Netflix-Serie weiter erzählt werden.

Wenn Du Monster Hunter World magst, könnte Dir an Anthem gefallen:

  • die mysteriöse und atemberaubende Spielwelt, mit viel Liebe zum Detail
  • der Fokus auf ein reines Koop-Erlebnis, in dem das Team koordiniert werden muss
  • der Grind nach immer stärkerer Ausrüstung, um stärkere Gegner zu erledigen
  • das Ausbauen des eigenen Chrakters und seiner Builds
  • ein Setting, in dem Du der große Beschützer Deiner Stadt bist und die Monster draußen hältst

Wenn Du Monster Hunter World magst, könnte Dich an Anthem stören:

  • die starre KI der Gegner. Denn in Monster Hunter World machen gerade die toll inszenierten und intelligenten Monster-Kämpfe das Spiel aus.

Was sagt Ihr zu dieser Theorie? Kann man Anthem und Monster Hunter World vergleichen?

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Darum sollten Fans von Monster Hunter World sich Anthem ansehen

Anthem: So könnt ihr die Story für 15€ durchzocken

Wer in Anthem nur die Story durchzocken will, der muss nicht den vollen Preis bezahlen. Sparfüchse können den Kauf zum vollen Preis entgehen.

Am 15.02, ging Anthem, das neuste Spiel von BioWare, in den Early Access. Der offizielle Release folgt dann eine Woche später, am 22. Februar 2019.

Doch viele „alte“ Fans von BioWare sind skeptisch oder hin- und hergerissen. Sie wollen keinen wirklichen „Multiplayer-Shooter“ spielen, sich aber gleichzeitig auch nicht die Story von einem BioWare-Spiel entgehen lassen. Immerhin war eine fesselnde Geschichte das, was BioWares Spiele seit jeher ausgezeichnet hat. Doch dafür gibt es eine günstige Lösung.

Anthem einen Monat für 15€ zocken: Wer sich nur für die Story von Anthem interessiert und demnach das „Hauptspiel“ nur einmal durchzocken will, der dürfte mit einem Monat genug Zeit haben, um BioWares neustes Abenteuer zu genießen. Daher lohnt sich der Abschluss eines „Origin Access Premier“-Abos für einen Monat. Das kostet 15€ und gibt euch für 30 Tage Zugriff auf viele Spiele von EA – darunter eben auch Anthem! Das ist allerdings nur auf dem PC möglich.

Hinweis: Die Anthem-Version im „Origin Access Premier“-Abo entspricht der „Legion of Dawn“-Version mit einigen zusätzlichen Inhalten.

Für die meisten Spieler dürfte das mehr als genug Zeit sein, um zumindest die Story von Anthem durchzocken zu können.

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Kaufoptionen nach dem Monat: Wer das Spiel danach behalten will, kann sich noch immer die Vollversion kaufen und erhält sogar einen Rabatt von 10%, solange das „Origin Access Premier“-Abo noch läuft. Alternativ kann man auch einfach das Abo weiterlaufen lassen und behält solange Zugriff auf Anthem und alle anderen Titel.

Gerade Story-Fans, die Anthem nur wegen der Handlung sehen wollen und nicht vorhaben, Monate oder Jahre in der Multiplayer-Action zu verbringen, sollten bei dieser Möglichkeit hellhörig werden. Wer Anthem jedoch langfristig zocken will, der ist mit dem Kauf der Vollversion wohl besser beraten.

Einen Einblick in die Story gibt auch der Kurzfilm Conviction.

Werdet ihr euch Anthem gleich zum Vollpreis holen und das Spiel „richtig durchsuchten“? Oder holt ihr euch auch nur ein „Kurzzeit-Abo“ und zockt einmal die Story durch, bevor ihr das Spiel wieder liegen lasst?

So gibt’s mehr Infos: Alle Informationen rund um Anthem findet ihr immer rasch auf unserer Anthem-Facebookseite. Schaut doch mal vorbei!

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Anthem: So könnt ihr die Story für 15€ durchzocken

Hier ist Conviction, der Anthem-Film von Neill Blomkamp

Für den Release des Action-RPGs Anthem hat der District-9-Macher Neill Blomkamp einen Kurzfilm produziert. Seht Euch hier Anthem: Conviction an.

Was ist das für ein Film? Der Kurzfilm Anthem: Conviction spielt Dekaden vor den Geschehnissen des Spiels. Es wird die Hintergrundgeschichte der Javelin und Freelancer angedeutet und zeigt als Realfilm, wie Fort Tarsis und die Kampfanzüge in der realen Welt aussehen würden.

Die Zusammenarbeit von BioWare und Blomkamp wurde in dieser Woche angekündigt.

Was ist zu sehen? Der Kurzfilm wirkt sehr wie ein Trailer für etwas, dass noch kommen könnte. Entweder spielt er auf die Story des Spiels an oder aber auf weitere Filme, die die Geschichte von Conviction weiterspinnen.

In dem Film ist ein Ranger zu sehen, der ein Mädchen in einem weißen Kleid vor den Toren von Fort Tarsis findet. Währenddessen erzählt eine Mutter Ihrem Sohn davon, wie die Menschen früher von den Urgoth versklavt wurden, sich aber gegen sie auflehnen und gewinnen konnten.

Währenddessen kommen der Ranger und ein Interceptor mit dem Mädchen in Fort Tarsis an und erzählen, dass sie alleine im Dschungel war. Die Menschen gehen davon aus, dass sie dort Jahre überlebt hat, etwas, dass eigentlich nicht möglich sein sollte.

Dann werden kleine Ausschnitte verschiedenster Szenen gezeigt: Eine Cypher, die von einem neuen Anfang spricht, ein Soldat, vielleicht ein Sentinel, der einem anderen Mann verspricht, dass dieser seinen Sohn wiederbekommt, sowie Menschen und Freelancer, die gegen ihre Feinde kämpfen.

Keine News zu Anthem verpassen? Dann folgt doch unserer Facebook-Seite zu Anthem.

In einer Szene ist sogar der Monitor zu sehen, einer der Bösewichte, gegen den wir uns in Anthem erwehren müssen.

Von wem kommt der Film? Produziert wurde das Ganze von dem Science-Fiction Regisseur Neill Blomkamp, der unter anderem für District 9 bekannt ist. Blomkamp hat auch schon an Kurzfilmen zum Release von Halo 3 gearbeitet und war sogar eine Zeit lang mit dem Herr-der-Ringe-Regisseur Peter Jackson für eine Film-Umsetzung des Halo-Franchises im Gespräch.

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